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Dieses Ach-Du-weißt-schon

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Diese erste eine Nacht

War gleich die eine Nacht zu viel

Denn nach diesem Ach-du-weißt-schon

Wähnt ein Mann sich an seinem Ziel

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Doch der Vorhang geht wieder auf

Sie ist bereit zum zweiten Akt

Bei den vielen Worten und Gefühlen

Ist ein Mann splitterfasernackt

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Da war wohl etwas faul

Mit diesem Kompromiss

Dass, wenn es heute klappt

Diesmal wirklich anders ist

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Es ist doch bekannt

Dass Männer nun mal so sind

Wenn es sein muss, versprechen sie alles

Liebe, Traumhaus, Hund und Kind

Und gib´s doch zu

Wenn es anders wär

Wäre dieses Ach-du-weißt-schon

Nicht einmal andeutungsweise halb so schön

Andeutungsweise halb so schön mehr

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Dieses Ach

Dieses Ach-du

Dieses Ach-du-weißt-schon

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Die Gedanken zermartern das Hirn

Wie kommt man da bloß wieder raus

Man tauscht ganz einfach die Handynummern

Mit einem Zahlendreher aus

Der Sündenfall auf Meißner Porzellan. Foto aus dem Schloss Pillnitz bei Dresden. Nackt, Finger nach einander tastend. Noch nicht vom Apfel gebissen. Adam und Eva, du und ich. Sehnsucht. Sexualität, Tabu und Peinlichkeit. „Dieses Ach-Du-Weißt-Schon“ erlebt auf einem Campingplatz in Südfrankreich. Junge Leute suchen sich. Versuchen sich kennenzulernen. Nicht getraut. Alkohol. Dann doch. Langsam. Der Abend wurde länger. Zusammengerückt. Pärchen! Kuss! Dunkelheit. Ab ins Zelt. Am nächsten Tag nicht mehr gekannt. Keines Blickes mehr gewürdigt. Neues Spiel, neues Glück? „Es ist doch bekannt, dass Männer nunmal so sind…“ Ach ja, und Frauen wohl auch!

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