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(C) 2018/9 | Michael Ostendorf | Datenschutz | Impressum| Kontakt

Männer sind immer durstig

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Pfützen liegen in den Straßen

Regentropfen prasseln drauf

Lassen Spiegelbilder tanzen

Mond und Sterne gehen darin auf

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Der Weg zur Kneipe um die Ecke

Ist von Reklamelichtern satt

Die Farben auf etwas werfen

Das sonst wirklich überhaupt nichts hat

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Hmmm - Männer sind immer durstig

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Die Männer ziehen ihrer Wege

Wie die Kater um den heißen Brei

Werfen verbotene Blicke

Schleichen an den Frauen vorbei

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Im Kopf ihre ganz eigenen Bilder

Ihre Herzen voller Fantasie

Sie würden sich gern so viel wagen

Doch wenn’s drauf ankommt, kneifen sie

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Vergrabene Hände in den Taschen

Halten irgendetwas krampfhaft fest

Gehen auf ein Bier noch ein Stück weiter

Damit der Durst sie nicht auch noch verlässt

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Sie verschenken gegenseitig Blumen

Die im kalten Glas gewachsen sind

Sie stoßen an, prosten sich zu

Sind wie Matrosen hart am Wind

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Und die Planken beginnen zu schwanken

Auf und ab in schwerer See

Die Navigationsgeräte streiken

Mägen drehen sich um, suchen Luv und Lee

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Auf der Karte keine Insel

Kein Horizont, kein Land in Sicht

Keiner da, der weiß wo´s lang geht

Niemand, der ein Gebet spricht

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Plötzlich Gedanken an zu Hause

Sie kramen Bilder aus dem Portemonnaie

Zeigen den andern ihre Liebsten

Die Frau, die Kinder und das Zelt an der See

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Da ist sie wieder diese alte Sehnsucht

Nach Gefühl, Küssen, Haut und noch mehr

Jetzt können sie sich selbst nicht mehr riechen

Fisherman´s friend komm schnell her

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